Alles ist Yin und Yang

Alles ist Yin und Yang

Yin und Yang Symbol

Alle sind wir schon mal über dieses Symbol gestolpert, der schwarze Punkt im Weißen und der weiße Punkt im Schwarzen: als Tattoo, Anhänger, Stein, auf dem Papier. Das Yin und Yang Symbol entstammt dem chinesischen Taoismus und hat sehr viele Bedeutungen.

Alles enthält den Samen des Gegenteils, obwohl es nicht wirklich Gegensätze sind, sondern Yin und Yang eher einander bedingen. Im Taoismus geht man davon aus, dass das Universum Energie, Vibration und Form ist.

„If you want to find the secrets of the universe, think in terms of energy, frequency and vibration.” Nikola Tesla

Yin und Yang ist in allem enthalten, z.B.

– die Eierschale ist Yang, das Ei innen ist Yin.

– Im Auto das Gaspedal ist Yang, die Bremse Yin.

– Die Sonnenstrahlen sind Yang, der Schatten ist Yin.

– Der Fluss ist Yang, das Meer ist Yin,.

 

Yang ist stärker, fester, heller und aktiver.

Yin ist weicher, durchlässiger, dunkler und passiver.

„All information can be translated into terms of Yang und Yin.“ Alan Watts

Im Taoismus ist die übergeordnete Kraft das Tao, der Weg. Anhänger glauben, dass wenn du dem Weg folgst, also Yin und Yang im Ausgleich sind, du dich dem Fluss des Lebens hingeben kannst ohne wesentliche Widerstände.

z.B. Sei nicht der Beste, sei du, dein eigenes Original.

Höre mehr zu und rede weniger.

Tue weniger und fühle mehr.

 

Yin und Yang im Wandel

Heutzutage ist das Yang in unserer Gesellschaft sehr präsent und als Wert stark verankert. Sei stark, setz Dir Ziele, Du musst etwas erreichen, sei besser. Wäre nicht der wirtschaftliche Erfolg der höchste Wert unserer Gesellschaft, sondern die Spiritualität, dann wären die femininen Aspekte sehr viel präsenter in allen.

Das kostbarste Gut, unsere Aufmerksamkeit, ist immer mehr ins Außen gerichtet statt ins Innen. Mehr verdienen, um mehr zu haben, um mehr zu kaufen, um gesellschaftlichen Status zu erreichen. Mehr konsumieren, sei es an Produkten oder Medien, das sind alles Dinge, die im Außen stattfinden, Dich vom Innen abwenden.

 

Maskuline und feminine Rollenverteilung

Oft wird die maskuline oder feminine Rollenverteilung gleichgesetzt mit männliche und weibliche Attribute haben, was meines Erachtens nicht stimmt.

Die ursprüngliche maskuline Rollenverteilung sah vor, dass ER die Familie vor Fressfeinden schützt. Das Ziel war klar: Überleben.

Die feminine Rollenverteilung sah vor, das SIE das Ambiente schafft und stellte nährende Aspekte in den Vordergrund. Das Ziel war es, ein Zuhause zu schaffen, um besser zu leben.

Wirtschaft als höchstes Gut meint damit, dass maskuline Werte an erste Stelle gestellt werden, so dass auch immer mehr Frauen danach streben. Nicht, weil sie unbedingt Karriere machen wollen, sondern weil gesellschaftlich der Überlebensaspekt damit an erste Stelle tritt. Es geht um Unabhängigkeit, frei entscheiden können. Und was ist daraus geworden im Sprachgebrauch: „Eine Frau steht ihren Mann.“

Wenn jemand feminin agiert wird das immer noch als schwach abgetan, zu gefühlsduselig, d.h. auch Frauen haben nur Erfolg, wenn sie maskulin agieren, also nach Macht streben und wirtschaftlichem Erfolg. Feminin ist aber nur ein anderer Aspekt im Leben, es bedeutet keinesfalls Schwäche. Im Hinduismus sind Shiva und Shakti auch bedingende Elemente. Shiva der Gott ist nichts, wenn Shakti nicht um ihn herum schlawenzelt. Sehen und gesehen werden.

 

Eine Lebensphilosophie

Yin und Yang ist so viel mehr als weibliches und männliches Prinzip, es ist eine Lebensphilosophie und eine Polarität im Leben. Letztendlich ist alles im Leben Wandel. Alles was nicht wächst, stirbt in der Natur. Yin und Yang bedingen einander und ergänzen sich, sie sind keine Gegensätze, sondern streben im Miteinander nach Harmonie und Balance.

Yin und Yang beschreiben die Urkräfte. Yin ist die abwärts gerichtete Energie, hin zum manifestieren, z.B. durch die Geburt eines neuen Menschens. Yang ist die aufwärtsgerichtete Energie, dem Streben nach Bewusstsein folgend. Beide zusammen bestimmen unsere Lebensenergie, das Chi in der TCM (traditionellen Chinesischen Medizin) oder Prana im Yoga. Als Mensch ist es unsere Aufgabe etwas ins Leben zu manifestieren und gleichzeitig noch nach Bewusstsein zu streben. Es geht also um die Verbindung von Yin und Yang in jedem Einzelnen.

Yin und Yang sind Qualitäten, die allen Menschen innewohnen und in Balance zu Harmonie und einem ausgewogenen Miteinander führen.

In unterschiedlichen Lebensphasen werden sie zu verschiedenen Anteilen gelebt. In der Naturmedizin unterscheidet man sogar Yin-Typen und Yang-Typen, die jeweils verschiedenen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind und dem entsprechend unterschiedliche Ernährungsempfehlungen erhalten.

 

Eine Übersicht von Yin und Yang

Yin bedeutet die weibliche Essenz des Seins. Die Verkörperung der Schöpfung, das Fliessen, annehmen können, wohlwollend, miteinander, die Intuition, das Bauch- und Herz-Gefühl und das Verbindende. Yin ist auch das Symbol des Mondes, eine kühlende Energie, die kreative und fühlende Seite und ein Ausgleich zum Yang.

Yin sagt „Vertraue und wirke einfach.“

Yang bedeutet die männliche Energie, die uns allen innewohnt, das Wollen, das Fokussieren, der Mut und der Antrieb, das Streben. Yang ist auch das Symbol der Sonne und die Verstandesebene.

Yang sagt „Du schaffst das.“ 

In einer Bildsprache gesprochen ist Yin der Same des Baumes, der darauf vertraut, dass er das tut, wozu er da ist, wachsen und am Ende die Wurzeln ausmacht, das erdende und nährende des Baumes. Ohne Yang wächst der Baum aber nicht, er braucht die Sonne und die Kraft, um durch die Erde zu stoßen und seiner Bestimmung zu folgen, ein Baum zu werden.

Aus Laotse Tao Te-King: Das Buch vom Sinn und Leben, Kapitel 36, übersetzt von Richard Wilhelm

„Was man zusammenziehen will,

dass muss man erst sich richtig ausdehnen lassen.

Was man schwächen will,

dass muss man erst richtig stark werden lassen.

Was man beseitigen will,

dass muss man erst richtig sich ausleben lassen.

Wo man nehmen will,

da muss man erst richtig geben.

Das heißt die geheime Erleuchtung.

Das Weiche siegt über das Harte,

Das Schwache siegt über das Starke…“

 

Eine persönliche Erfahrung

Immer mehr fühle ich mich den Yin-Qualitäten im Leben verbunden und stelle aber auch fest, dass wir beides brauchen. Das eine existiert nur durch das andere. Das Helle im Dunklen und das Dunkle im Hellen.

Yoga ist eine wundervolle Praxis, die eigene Spiritualität im Alltag zu Leben und sich seiner Yin- und Yang-Qualitäten mit zunehmender Praxis bewusst zu werden. Alles was uns bewusst ist können wir verändern.

„Du kannst nur heilen was Du fühlst“ C.G.Jung

Schwangerschaft, Geburt, Kindererziehung, aber auch Yoga und Thai Massage haben mehr Yin-Qualitäten in mein Leben gebracht und mich as Mensch „runder“ werden lassen.

Kreativität, Schreiben, Arbeit mit den Händen, in der Natur sein, klassische Musik hören, ein warmes bad nehmen und einfach Freude an den Dingen und am Schönen haben, fördern unseren Yin-Anteil.

Dinge erfolgreich abschließen, Sport, Vinyasa Yoga, Disziplin, Diskussionen fördern unsere Yang-Anteile.

Von Natur aus bzw. aufgrund meiner Lebensgeschichte bin ich mit einem starken Yang-Anteil ausgestattet, Wille, Mut, Intellekt, das Studium der BWL haben anfänglich viel Stress in meinem System erzeugt, ich fühlte mich quasi immer wie „auf dem Sprung“, wie in alten Zeiten der schnelle Sprung weg vom Tiger (flight or fight-Modus). Für mich persönlich geht es darum, immer wieder die Herzqualitäten, das Yin mehr in mein Leben einzuladen, das Zulassen, Loslassen, Spüren, um sowohl vom Verstand als auch vom Herzen her zu manifestieren.

 

FAZIT: 

Yin und Yang sind Energien, die sich gegenseitig unterstützen, schwächen, stärken und verwandeln. Yin und Yang ist überall, in allem was lebt, in allen Objekten, in der Natur.

Wuwei wie es im Tao heisst, ist die Kunst zu wissen, wann es gut ist, etwas zu tun und wann es gut ist abzuwarten.

Wir können uns bewusst werden, welchen Anteil wir derzeit mehr ausleben und dann den in uns nähren, den wir weniger ausleben.

Beobachte deinen Geist, beobachte Dich und verbinde Herz (Yin) und Verstand (Yang), um im Einklang mit Deinem Lebenszweck und dem großen Ganzen zu manifestieren.

Mein YouTube dazu: https://www.youtube.com/watch?v=lAXBxLzGu0k&t=51s

 

Quellen:

Bilder:

von canstockphoto53565650_yinyang

https://image.freepik.com/freie-ikonen/yin-yang-symbol-variante_318-50138.jpg

Photo by NASA on Unsplash

https://www.gesundheitswissen.de/tcm/yin-und-yang/

https://www.youtube.com/watch?v=6gIMVxFen_A

Laotse Tao Te-King: Das Buch vom Sinn und Leben, übersetzt von Richard Wilhelm

 

 

 

08_Aug. 2019 Newsletter: Führst Du ein großes Leben?

08_Aug. 2019 Newsletter: Führst Du ein großes Leben?

Was ist ein großes Leben für Dich? Diese Frage beschäftigt mich, begleitet mich doch mein sehnsuchtsvoller Satz „Ich will ein großes Leben leben!“ schon lange.

Ich habe dazu auch ein Video gemacht (3min. – lohnt sich schon wegen dem Sommerhut! 😉

Groß impliziert für mich dabei Lebendigkeit, Dankbarkeit, Freude im Kleinen, viel zu Lachen, Wertschätzung Deiner Selbst, der anderen und der Natur, andere inspirieren, bereichern können durch dein Sein, deine bloße Präsenz und Sinn in dem was Du tust.

Ich glaube, dass uns ein großes Leben erwartet, wenn wir uns die Mühe machen, uns selber zu verstehen, anzunehmen und auch zu wachsen. Ein großes Leben findet für mich zuerst im Innen statt, damit es sich dann im Außen manifestieren kann. Und groß ist für mich nur, wenn es die Möglichkeit gibt zu wachsen, nicht stehen zu bleiben. Alles in der Natur wächst oder es stirbt.

Für mich persönlich geht es nicht um Geld, Status, Reisen, Kontakte, sondern um die Reise nach innen.

Wenn du dir selbst ganz nah bist, dann fühlst du dich genährt und gestärkt aus Dir selbst heraus und schützt dich so vor äußeren Einflüssen und schlechten Gewohnheiten, die alle an uns ziehen. Die Kraft und Anbindung an Dein Inneres, an etwas, das größer ist als du und uns alle auf magische Weise verbindet. Yogis kennen dieses Gefühl, in Savasana und danach, oder? J

Jeder ein Individuum mit all seiner Vielseitigkeit im Meer des kollektiven Bewusstseins – was für eine Reise!

Enjoy the ride and dive deeper into yourself!

Happy summer, happy holidays!

06_Juni 2019 Newsletter: Lebst Du schon oder rennst Du noch?

06_Juni 2019 Newsletter: Lebst Du schon oder rennst Du noch?

Liebe Yogis und Wegbegleiter,

viel zu oft quälen wir uns durch den Alltag. Durch das ewige Müssen, Tun und Kämpfen statt dem Sein und Loslassen. Präsenz im Moment ist eine Übung.

Für jemanden wie mich, der sein Leben dem persönlichen Wachstum und dem Verständnis von globalen Zusammenhängen gewidmet hat, war es und ist es immer noch eine schwierige Lektion anzunehmen was ist und Akzeptanz zu üben, auch wenn es noch nicht so ist, wie ich es mir wünsche. Wie heilsam.

Gerade als alleinerziehende Mama mit kleinem Kind und Hund und dem Wunsch, sich eine Selbständigkeit aufzubauen, sind am Ende des Tages 24 Stunden einfach zu wenig. Haha. Wir haben alle die selbe Zeit, tagtäglich, wie verbringst Du sie? Nur in der Arbeit, Du musst ja? Mit dem Hin- und Herfahren der Kids, Du musst ja? Oder mit den Dingen, die Dir Freude bringen und Dein Herz hüpfen lassen? Was wäre das?

Eines der Dinge, die ich meinem Kind beibringe ist „Du musst gar nichts.“ Das kann man jetzt finden wie man will, aber es entspricht meinem Lebenskonzept und ich meine damit nicht anti-autoritär die Kinder machen lassen, was sie wollen, nein, aber eben sich bewusst entscheiden. Das können auch schon Kinder, wenn man die Optionen mit Ihnen durchspielt. Ja, auch das kostet Zeit. Ich kann mich frei entscheiden, muss aber die Konsequenzen aushalten können oder eben neu entscheiden.

Ich greife nach den Sternen und bleibe dran, gegen jedwede Herausforderungen und vor allem gegen mein Unterbewusstsein, dass mich schon mal durchs Leben schubst. Ich mache es mir zum Freund und lache der Leichtigkeit entgegen, immer wieder ein Stück mehr.

Schöpfer Deines Lebens wirst Du in dem Moment, indem Du Verantwortung für Dein Tun und Nicht-Tun übernimmst. Leichter wird es im Prozess. Ich mache mir die Mühe, mich selber kennenzulernen. Das ist nicht immer komfortabel, aber sinn- und friedensstiftend, in mir drinnen.

Und wer sein Leben selbstbestimmt kreiert und auf Impulse achtet, der braucht auch keine äußeren Einschnitte wie Dramen, Krankheiten oder „Schicksalsschläge“, um mal was anders zu machen. Und trotzdem haben wir alle unseren Dramen, das gehört zum Menschsein dazu.

Wie wäre es, wenn ich Dir jetzt sage, dass man akute Dramen schnell lösen kann und den Blickwinkel wieder weitet? Interessiert?

Mein neues Steckenpferd: THETA HEALING, eine Energiemethode, die Dramen #zack# auflöst und mich dem Wunder des Lebens und der Leichtigkeit immer wieder näher bringt. Kennenlern-Special bis Ende September.

Und zum Schluss:
Sei nicht so streng zu Dir! Hol mal Luft, lass Dinge sacken, auch wenn Du das Gefühl hast, dass sich nichts dreht und nichts vorankommt. oder alles zu viel ist. Deine Seele lernt immer weiter, auch wenn im Außen nix passiert.

In diesem Sinne, lasst uns das Leben genießen, leicht, freudvoll und lebendig!
Happy summer!
Namasté. Eure Tanja

Yin und Yang im Leben

Yin und Yang im Leben

Foto von alex-6723-unsplash on Unsplash

Vinyasa Yoga in der heutigen Zeit ist stark Yang geprägt. Es geht um Kraft, Konzentration auf den Atem und das bewusste Führen und Kontrollieren der Asanas, des Atems und der Intention.

Im Yin Yoga geht es um das genaue Gegenteil, um Achtsamkeit für den Moment, um das Spüren, Loslassen und den Atem frei fließen lassen. Um das Sein mit dem, was gerade ist, auch wenn es unangenehm ist.

Das ist eine Qualität, die immer mehr Menschen verlernen. Sobald etwas unangenehm ist, gehen wir raus oder betäuben uns, mit Medien, Alkohol, Essen, Ablenkung, Hauptsache nichts Fühlen. Aber genau im Fühlen entfaltet sich die heilsame Kraft des Menschseins. Unser Körper strebt nach Balance und Ausgleich, wenn wir ihm den Raum geben.

Immer mehr fühle ich mich den Yin-Qualitäten im Leben verbunden und stelle aber auch fest, dass wir beides brauchen. Das eine existiert nur durch das andere. Das Helle im Dunklen und das Dunkle im Hellen.

 

Yin und Yang

Yang bedeutet die männliche Energie, die uns allen innewohnt, das Wollen, das Fokussieren, der Mut und der Antrieb, das Streben. Yang ist auch das Symbol der Sonne und die Verstandesebene.

Yang sagt „Du schaffst das.“

Yin bedeutet die weibliche Essenz des Seins. Die Verkörperung der Schöpfung, das Fliessen, annehmen können, die Intuition, Gefühle und das Verbindende. Yin ist auch das Symbol des Mondes, eine kühlende Energie, die kreative und fühlende Seite und ein Ausgleich zum Yang.

Yin sagt „Vertraue und wirke einfach.“

Yin und Yang sind Qualitäten, die allen Menschen innewohnen und in Balance zu Harmonie und einem ausgewogenen Miteinander führen. Das heisst auch, dass wir uns bewusst werden, welchen Anteil wir derzeit mehr ausleben und dann den in uns nähren, den wir weniger ausleben.

Schwangerschaft, Geburt, Kindererziehung, aber auch Yoga und Thai Massage haben mehr Yin-Qualitäten in mein Leben gebracht und mich als Mensch „runder“ werden lassen.

Kreativität, Schreiben, Arbeit mit den Händen, in der Natur sein und einfach Freude an den Dingen und am Schönen haben, fördern unseren Yin-Anteil.

Dinge erfolgreich abschließen, Sport, Disziplin, Diskussionen fördern unseren Yang-Anteil.

Von Natur aus bzw. aufgrund meiner Lebensgeschichte bin ich mit einem starken Willen und Mut ausgestattet, bei mir geht es darum, immer wieder die Herzqualitäten, das Yin mehr in mein Leben einzuladen, das Zulassen, Loslassen, Spüren, um sowohl vom Verstand als auch vom Herzen her zu manifestieren.

Trainiere deinen Geist, beobachte Dich und verbinde Herz (Yin) und Verstand (Yang), um im Einklang mit Deinem Lebenszweck und dem großen Ganzen zu manifestieren statt nur für Deine kleine Ego-Welt.

 

Interessantes Video von Alan Watts:

https://www.youtube.com/watch?v=7SfZZlpfaN0&list=PLhYqJBcb4gn9lXV7-nKSwXf94wprgA-uV&index=13

 

 

 

 

 

01_Jan.2019 Newsletter: Lohnende Überraschungen

01_Jan.2019 Newsletter: Lohnende Überraschungen

Liebe Yogis und Wegbegleiter,

2018 war ein Jahr voller Umbrüche, Neuanfänge und Überraschungen. Wo stehst Du gerade auf Deiner Reise? Für mich persönlich ist viel passiert letztes Jahr und doch erscheint es mir manchmal so, dass nix vorangeht. Kennst Du das? Schon wieder ein Monat rum in 2019! Wow!

Meine neue Selbständigkeit als Soul & Life Coach hat viele Fragen und Herausforderungen aufgeworfen und ist so auch noch mitten im Prozess. Zeitweise übe ich 5 Jobs aus, um meinen Träumen zu folgen und mehr Leichtigkeit in mein Leben einzuladen. Haha! Und doch habe ich keine andere Möglichkeit als meinem Seelenweg zu folgen, damit ich mich lebendig und gut fühle, es ist ,was es ist.

2019 ist eine Einladung für uns, in die eigene Kraft zu kommen und die Person zu werden, die wir schon immer sein wollten. Vieles steckt im Detail, in den Gewohnheiten, im tagtäglichen Denken, in der Ernährung und letztendlich auch darin, wie wir uns selbst begegnen. Wie sprichst Du mit Dir? Gehst Du liebevoll mit Dir um oder stellst Du manchmal zu hohe Asprüche an Dich?

Als kleine Form der Praxis in 2019 möchte ich Dich einladen, Dir ein „Dankbarkeits-Journal“ zuzulegen. Ein kleines schönes Büchlein, in dem Du täglich zu einer festen Zeit (feste Zeiten helfen uns, eine Gewohnheit daraus zu machen), Dinge aufschreibst, für die Du dankbar bist. Ich mache das z.B. morgens.

Manchmal können es so alltägliche Dinge sein, wie aufzuwachen, einen Körper zu haben, eine warme Dusche oder genug zu Essen. An manchen Tagen sind es tolle Gespräche, angenehme Überraschungen, das Bild deines Kindes, ein Lachen oder spontane Erkenntnisse.

Je mehr wir die Dankbarkeit in unser Leben einladen, desto mehr zeigen sich Momente, für die wir dankbar sein können, das Gesetz der Anziehung. Wenn wir uns über die Dankbarkeit freuen, freut sie sich quasi auch bei uns zu sein und bringt noch ihre Freunde mit: Freude und Lebendigkeit.

Auslese: Digital Detox inkl. Fasten

Auslese: Digital Detox inkl. Fasten

Photo by Johanneke Kroesbergen-Kamps on Unsplash

Nachdem ich nun über 2 Wochen „digital detox“ betrieben habe, gänzlich ohne Facebook und Instagram und die letzten 5 Tage davon noch gefastet habe, inkl. Norovirus, der dann on top dazu kam, kann ich nur sagen: Gesamturteil sehr angenehm, empfehlenswert, absolut alltagstauglich und total befreiend. 🙂

Folgende Erkenntnisse möchte ich gerne teilen:

Erkenntnis 1: Auswirkungen von sozialen Medien

Wozu gehst Du ins Internet? Wozu auf facebook, Instagram & Co?

In der Regel tun wir 4 Dinge in den sozialen Netzwerken: sich informieren, sich inspirieren (oder vergleichen), einfach Zeit totschlagen oder uns selber mitteilen. Meist alles zusammen und das kann schon mal ne Stunde sein…

Was macht das mit Dir?

a) Es lässt Dich oft kleiner fühlen, so dass Du selbstkritischer wirst. Warum habe ich das noch nicht geschafft? Warum habe ich das nicht erreicht? Wie komme ich dahin? Wieso ist mein Beitrag nur so und so?

b) Es wendet deinen Fokus ab von dem, was Du willst. Da wo Dein Fokus ist, fließt Deine Energie hin, d.h. Du schenkst anderen Leute und Themen nicht nur Deine Lebenszeit, sondern auch deine Energie.

c) Sie rauben Dir Qualitätszeit, die Du mit Menschen verbringen könntest, die Du liebst, in echt, nicht nur virtuell.

Tipp: sich einen Timer setzen und mit Intention ins Netz gehen und auch nur das machen, z.B. 15min. „rumsurfen“.

Unsere schnelllebige Zeit erfordert viel Disziplin und Wille, um dem ganzen Ansturm an Infos, Anforderungen und Inspirationen nicht gänzlich zu erliegen und sich am Ende total selbst aufzugeben. Was möchtest Du? 

„Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?“ wusste schon der rosarote Panther. 😉

Erkenntnis 2: Innerer Frieden und Selbstliebe

Wenn der Körper zur Ruhe kommt, kommt auch der Geist zur Ruhe.

Wenn der Geist zur Ruhe kommt, weil er nicht im Außen befüllt wird, dann können Ideen entstehen und Gelassenheit. Es macht sich ein Gefühl von innerem Frieden und Selbstliebe breit.

Anmerkung dazu: Sobald Du aufhörst Dich ständig im Außen zu vergleichen, was man unweigerlich tut in den sozialen Netzwerken (bewusst oder unbewusst), geht es fast nicht anders als sich selber wieder wertzuschätzen, sich näher zu kommen und anzunehmen. Sehr heilsam.

Erkenntnis 3: Spirituelle Meisterschaft

Andere Menschen und Situationen können mir noch Stress machen. Das möchte ich gerne abstellen.

Der erste Schritt ist es, die innere Ruhe zu finden, wenn die äußeren Umstände es zulassen bzw. optimal sind, also z.B. beim meditieren. Und nach Jahren der Praxis auch schon immer öfter bewusst, wenn das Außen mich fordert und ich mich zurücknehmen kann, aber es klappt noch nicht immer.

Im nächsten Schritt, quasi der spirituellen Meisterschaft, geht es darum, den Zustand des inneren Friedens völlig unabhängig vom Außen zu erlangen, jederzeit, überall, immer -quasi auf Knopfdruck. Ein Projekt für die nächsten  Monate und Jahre! 😉

Mein neues Mantra für den Monat Januar:

What would LOVE do?

Was würde die LIEBE tun?

Stell Dir diese Frage immer wieder über den Tag verteilt, wenn Du nicht weißt, was Du tun sollst, wenn Du nicht weißt, wie Du reagieren sollst, wenn Du Dich ärgerst, wenn Du überfordert bist…was würde die Liebe an deiner Stelle tun?

 

Und hier geht es zu unserer Facebook-Gruppe, in der Du auch das PDF findest, um 5 Tage entspannt zu fasten, also 1 Tag Vorbereitung, 2 Tage Fasten und 2 Aufbautage, gut umsetzbar!

Spiritual Mama Rebels bei facebook: https://www.facebook.com/groups/2176846355923468/?fref=mentions&__tn__=K-R