Freiheit als Illusion

Freiheit als Illusion

FREIHEIT – ein großes Wort. Oft beschrieben, als Thema verfilmt, Teil unserer westlichen Kultur. Was ist Freiheit?

Laut Wikipedia definiert sich Freiheit wie folgt:
Freiheit (lateinisch libertas) wird in der Regel als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auszuwählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie, Theologie und Recht der Moderne allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.

Freiheit

Also hat Freiheit mit Wahlmöglichkeiten, Entscheidungen und Autonomie zu tun.

Für den einen bedeutet Freiheit auf seinem Motorrad Touren zu fahren, für den anderen im Meer zu schwimmen, ein Dritter fühlt sich frei, wenn er reisen kann, wieder ein anderer, wenn er in die Berge geht oder seinem Beruf nachgehen kann. Als Single legst du vielleicht wert auf Reisen, Konzerte, Kultur und geselliges Beisammensein. Als Mutter freue ich mich über angemessene Ruhe und Zeit für mich.

Für mich hat Freiheit damit zu tun, sich selbst zu kennen. Denn nur, wenn ich weiß, was mir Spaß macht und was mir gut tut oder auch kurzfristige Befriedigung bringt, kann ich mir die Möglichkeiten anschauen, wählen, entscheiden und meiner Autonomie folgen. Ich fühle mich frei.

Klaviatur der Emotionen

Unsere Freiheit wurde die letzten Wochen, sogar Monate corona-bedingt stark eingeschränkt. Mein freiheitsliebender Wesenszug war mehr als einmal eingeengt, angestrengt, unzufrieden und die fehlende Freiheit zugunsten der Gesellschaft, wie es so schön heißt, hat etwas mit mir gemacht.

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Ich habe die ganze Klaviatur der Emotionen durchlebt. Ich hatte Existenzängste, ich war gestresst, ich war wütend, ich habe mich hilflos gefühlt und als Rebell. Und ich war ruhig, ganz bei mir. Alles mehrmals täglich. Jetzt bin ich ausgeglichener. Wieso?

Ich konnte meine Perspektive verändern.

Ich kann die Umstände gerade nicht ändern, es ist, was es ist. Aber ich kann entscheiden, wie ich mich fühlen möchte. Ich kann Dinge finden, für die ich dankbar bin und das Geschenk im Alltäglichen sehen.

Ich bin dankbar für meinen Hund, der mir das Gassi ermöglicht. Ich höre die Amseln um 5 Uhr früh und stelle mir vor, wie sie nur für mich singen. Ich bin dankbar. Ich richte mich morgens aus. Ich bleibe positiv. Und ich bin nicht positiv, weil alles toll ist, sondern weil ich es so entschieden habe. Ich bin bewusst, präsent und wach. Ich bin nicht blauäugig, lasse mir aber auch nicht unnötig Angst machen. Ich bin mir der Lage bewusst und solidarisch, als Teil der Gesellschaft.

Ich kann nicht mehr alles frei entscheiden,

meine Rechte als Mensch und Bürger werden eingeschränkt für das große Ganze und manchmal weiß ich nicht, wo es hingeht oder wie es weitergeht. 2 Monate schulfrei neben Berufstätigkeit schlauchen. Meine sonstigen Inseln wie Schwimmen und Yoga kann ich nicht mehr wie gewohnt ausüben.

Die Zeit ist kräftezehrend und manchmal ist mir morgens um 6 zum Heulen zumute, wenn ich extra früh aufstehe, um etwas Zeit für mich zu haben, Atemübungen und Meditieren, aber mein Kind auch schon um 6 aufwacht. Und trotzdem finde ich Gründe zu lachen, zu tanzen, ein nettes Wort an jemanden zu richten oder etwas mehr Leichtigkeit in das Leben anderer zu bringen. Ich habe diese Freiheit.

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Ich wähle die Freude, die Liebe und das Vertrauen. Es ist meine Entscheidung. Ich übernehme die Verantwortung für meine eigene emotionale Basis und Reife, die ich in diese Situation einbringe. Das ist Freiheit.

Freiheit im Innen

Angst und Vertrauen verlangen von uns jeweils genau das Selbe: An etwas zu glauben, dass wir nicht sehen können oder noch nicht sehen können. Also warum für die Angst entscheiden, wenn es auch das Vertrauen gibt?

Ist Freiheit tun und lassen zu können, was man will?
Oder ist Freiheit eher sich selbst zu kennen und dem entsprechend zu handeln – authentisch und lebendig?

Ich habe die Freiheit, die Fragen nicht durch das Außen beantworten zu lassen, sondern in mir nach den Antworten zu lauschen. Dafür muss es ruhig in mir sein, denn das Außen ist mitunter sehr laut, präsent, fast schon aufdringlich. Soziale Medien sind immer und überall einsatzbereit und FOMO greift um sich – „Fear of missing out“ – die Angst, etwas zu verpassen.

Als Menschen haben wir einen freien Willen mitbekommen, das ist die Freiheit, die wir haben. Das Außen können wir nicht beeinflussen oder nur bedingt.

Erfahrungen

Das menschliche Leben besteht aus Erfahrungen. Wir alle werden sterben, das ist Teil des Spiels. Hier ist keiner freier als der andere. Wir wollen kontrollieren, wann wir sterben, aber das liegt nicht in unserer Macht. Es gibt zu viele Mitspieler und äußere Umstände.

Die Frage ist also, was möchtest du noch für Erfahrungen machen?
Was würdest du tun, wenn es deine letzte Woche wäre?
Und wieso tust du es nicht? Welche Ängste kommen hoch und wo kommen die eigentlich her? Was glaubst du, was möglich ist und was du verdienst?

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Illusion

Freiheit ist also nicht im Außen, sondern im Innen. Und selbst hier bist du nicht gänzlich frei. Wer seinem Seelenruf folgt, also soul-integrated lebt, der folgt unweigerlich seinem Lebenszweck statt Dinge im Außen anzuhäufen. Und auch so bleibst du Mensch und wirst nie alles richtig machen, auch das ist Freiheit.

Und Freiheit ist neben Wahlmöglichkeiten, Entscheidungen und Autonomie ein Weg, zu Dir hin., den nicht jeder bereit ist zu gehen, also irgendwie auch eine Illusion.

Freiheit hat damit zu tun, die Lebensphase wirklich zu leben, in der du steckst. Freiheit ist nicht, was dir im Außen jemand zugesteht, sondern was du im Innen empfinden kannst, egal was im Außen ist. Das ist die Kür.

There is freedom waiting for you,
On the breezes of the sky,
And you ask „What if I fall?“
Oh but my darling,
What if you fly?
Erin Hanson

Die einzige Freiheit, die ich wirklich habe, ist frei zu denken, meinem freien Willen Gehör zu schenken und danach zu handeln. Die Freiheit nach innen zu tauchen und zu lauschen, ohne zu wissen, was sich zeigen wird oder das Ergebnis zu kennen. Und ohne es zu müssen.

Denn wer nach innen lauscht und mehr dem Seelenruf folgt als dem Gebrüll im Außen, der kann sich treiben lassen. Der kann annehmen, was sich zeigt und es umwandeln in eine Erfahrung, aus der man lernen kann oder eben etwas verändern kann oder es annehmen kann, denn es gehört halt dazu.

01.06.2020
Namasté
Tanja Sirbu
www.tanjasirbu.com
www.dailypioneer.rocks

Bilderdank an:
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Yoga – Symbiose von Yin und Yang

Yoga – Symbiose von Yin und Yang

Yoga

Yoga ist eine spirituelle Praxis, die uns hilft, bewusster zu werden, die Perspektive zu verschieben und wieder mehr Selbstverantwortung für unser Leben zu übernehmen.

Im Yoga vereinen wir grundsätzlich sowohl Yin- als auch Yang-Qualitäten. Es geht gerade um diese Symbiose von beidem, die in der Yogaphilosophie die schlafende Kundalini-Schlange am unteren Ende der Wirbelsäule wecken will, damit sie sich mit dem Göttlichen vereint und so Einheit erfährt. Nichts anderes bedeutet Yoga als Einheit, Einssein mit allem was ist.

Einerseits wollen wir fit sein, andererseits wollen wir zur Ruhe kommen. Beides finden wir im Yoga.

Im Yoga strengen wir uns an, bauen Kraft auf und stärken den Willen. Wir trainieren die Muskulatur und stärken die Knochen. Gleichermaßen lernen wir loszulassen, uns zu entspannen, spätestens in Savasana, der Entspannung, üben wir uns im Sterben, alles Weltliche gehen zu lassen, tief einzutauchen in unsere Essenz.

  

Yang Yoga

Vinyasa Yoga ist eine dynamische Form des Yoga, bei der durch schnelle, fließende Abläufe und den Ujayii-Atem der Körper vorbereitet, erhitzt und trainiert wird für die oft mit Yoga assoziierten Dehnübungen. Typische Richtungen, die man dem Yang zuordnen könnte sind Ashtanga, Jivamukti, Anusara, Power Yoga.

In der westlichen Welt ist diese Form des Yang Yogas stark verbreitet, der körperliche Aspekt steht hier oft im Vordergrund, obwohl es so viel mehr ist. Es geht um Kraft, Konzentration auf den Atem und das bewusste Führen und Kontrollieren der Asanas (Haltungen), des Atems und der Intention. Dem Atem kommt im Yoga eine entscheidende Rolle zu, ansonsten könnte man auch Aerobic machen.

Je nach Yogarichtung spielen auch Nada Yoga (Yoga des Klang) und Philosophie eine entscheidende Rolle.

In einer reizüberfluteten Welt hilft Yang Yoga uns, den Körper auszupowern, damit wir uns überhaupt erst wieder spüren. Aus der Anstrengung heraus entsteht die Entspannung, die Gedanken werden still. Körper, Geist und Seele können für viele erstmals als Einheit erahnt werden.

Meist eröffnet uns diese Form des Yoga, für mich war es Jivamukti 2005, einen völlig neuen Bereich in uns. Plötzlich nehmen wir wahr, was alles nicht passt, wir erahnen, dass es viel mehr gibt, als wir sehen und verstehen können und wir befinden uns dann bereits auf dem Weg des Bewusstwerdens. Wir starten über eine gewisse Form der körperlichen Ertüchtigung die Reise ins Innere, eine Reise, die auf Dauer unweigerlich Wunden, Zweifel und Unsicherheiten an die Oberfläche bringt. Genau hier begann irgendwann die Symbiose von Yang und Yin Yoga.

 

Yin Yoga

Yin Yoga ist eine sanfte, aber doch herausfordernde Form des Faszienyoga. Die Faszien des Körpers, eine Art Frischhaltefolie, die alle Organe, Muskeln und Strukturen des Körpers einzeln umspannt und doch miteinander verbindet. Auch die Wissenschaft interessiert sich immer mehr für dieses Wunderwerk des Körpers und doch ist es noch Neuland. Alles Erlebte, Gefühlte und nicht Gefühlte speichert sich in den Faszien, die durch das lange Halten getriggert werden.

Yin Yoga ist eine heilsame Form des Yogas, die die Qualitäten von Passivität, den eigenen Schatten begegnen können und dem Element Wasser Rechnung trägt. Denn durch das lange Halten können die Faszien wieder befeuchtet werden, so dass mehr Flexibilität möglich wird und der Informationsfluss innerhalb des Körpers besser funktioniert.

Die Praxis erfordert Hingabe und trägt eine tiefgreifende heilende Wirkung in sich. Du schulst deine Selbstwahrnehmung und sinkst in tiefe Entspannung des Parasympathikus, dem Teil des Nervensystems, das für Passivität und Entspannung steht. Es werden viele Hilfsmittel genutzt und die Stellungen 3-8min. gehalten.

In der Yin Yoga Praxis geht es um Achtsamkeit für den Moment, um das Abtauchen in eine Welt des Fühlens, Loslassens und Regenerierens und den Atem frei fließen lassen, keine Kontrolle, also anders als im Yang Yoga. Es geht darum, immer mehr die Beobachterrolle einzunehmen, um das Sein mit dem, was gerade ist, auch wenn es unangenehm ist.

Das ist eine Qualität, die immer mehr Menschen verlernen. Sobald etwas unangenehm ist, gehen wir raus oder betäuben uns, mit Medien, Alkohol, Essen, Ablenkung, Hauptsache nichts Fühlen. Aber genau im Fühlen entfaltet sich die heilsame Kraft des Menschseins. Unser Körper strebt nach Balance und Ausgleich, wenn wir ihm den Raum geben.

 

Yin und Yang Yoga – Eine Symbiose für den Zeitgeist

Yin: zulassen, annehmen, wohlwollend, miteinander, gefühlsbetont nach innen gerichtet, Bauch und Herzgefühl
Yang: höher, schneller, weiter, sehr wettbewerbsorientiert und ins aussen gerichtet, Verstandesebene

In Zeiten von ständigem Sich-durch-den-Tag-Boxen und von allem zu viel haben, zu viel Lärm, zu viel Auswahl, zu viele Informationen, zu viele Erwartungen, die an Dir ziehen, alles Yang, ist die Yin-Praxis eine Einladung anzukommen, den Reset-Knopf zu drücken und Dein System wieder herunterzufahren.

YIN Yoga steht für die Integration dessen, was sich in diesem Moment zeigt. Nicht mehr funktionieren müssen, nicht alles verstehen müssen oder hinterfragen, sondern ankommen dürfen, dich fühlen und es integrieren durch deine alleinige Präsenz und die Intention, den Raum dafür zu halten. Jeder Schmerz ist ein nicht gefühltes Gefühl und letztendlich eine energetische Blockade, die sich manifestiert hat.

„Gefühle sind heutzutage nur noch etwas für die ganz Mutigen.“                                                                                                                            Unbekannt

Der Atem ist das verbindende Element zwischen Erde und Himmel, das, was uns alle verbindet und was Dir jeden Tag aufs Neue geschenkt wird, denn das ist es letztendlich, ein Geschenk. Der Atem ist immer das, was Dich in den Moment bringt, das einzige, was es gibt, diesen Moment. In der hinduistischen Tradition heißt es auch, jeder Mensch hat eine bestimmte Anzahl an Atemzügen, je langsamer Du atmest, desto mehr Erfahrungen kannst Du machen.

Für das gesunde, lebendige und glückliche Leben im Alltag brauchen wir Yin und Yang. Yang als Kraft und Antrieb, um unsere Ziele zu verwirklichen und etwas zu bewirken. Gleichermaßen brauchen wir Geduld, Sein-Können mit dem was ist und Achtsamkeit, um unserer Selbst bewusster zu werden, also Yin.

Beides zusammen entfaltet sich wie eine Blüte. Erst bricht der Stiel durch den Boden, dafür braucht es Kraft und Ausdauer, um sich dann ganz jedem Moment der Sonne, des Regens und dem Vertrauen hinzugeben und zu wachsen, bis sie erblüht in ihrem ganzen Glanz. So ist das menschliche Dasein gedacht, zum Strahlen, in Balance, durch die Schatten hindurch. Sie vergleicht sich nicht und strebt doch nach dem Höchsten.

 „The body’s limitation is a reflection of the mind’s limitation.“
Unbekannt

SelfCare – tiefe Anbindung an deine Essenz

SelfCare – tiefe Anbindung an deine Essenz

SelfCare
SelfCare ist mehr als Selbstliebe. Es ist die tiefe Anbindung an deine Essenz, manifestiert im Hier und Jetzt.

Selbstliebe ist das A und O einer gesunden Beziehung zu sich selbst und der Welt. Das Abstreifen des Nicht-genug-Seins, des sich Zurücknehmens zugunsten anderer, sei es die eigene Familie, die Kinder, Freunde, für den Chef, die Kollegen, für die Mitfahrer in der U-Bahn, für wen auch immer.

Wir haben gelernt, dass es gesellschaftlich akzeptierter ist, sich erst um andere zu kümmern und dann um sich selbst. Du bist nur eine gute Mutter, wenn du die eigenen Bedürfnisse hinten anstellst. Du bist nur ein guter Mitarbeiter, wenn du mitarbeitest und dich reinhängst, was auch immer es koste.

 

Auf sich achten können
Ich fordere dich heraus, dir eine andere Frage zu stellen. Was hast du zu geben, wenn du entweder leer bist, also keine Energie mehr zur Verfügung hast, z.B. am Ende des Tages, weil der Job alles aufgefressen hat? Oder sogar schon am Morgen, weil deine Lebensweise, deine tagtäglichen Gewohnheiten unmerklich an dir ziehen über einen längeren Zeitraum, bis du innerlich so geschwächt bist, dass du nicht mehr schlafen kannst, körperliche Symptome dich belasten, du morgens nicht mehr aus dem Bett kommst und erstmal drei Tassen Kaffee brauchst, um in die Gänge zu kommen?

Achtest du auf dich? Bist du gerne mit dir alleine?

SelfCare, sich um sich selbst kümmern können, meint damit eine gesunde Beziehung zu den eigenen Bedürfnissen aufzubauen, danach zu handeln, auch wenn man mal jemanden vor den Kopf stößt, einfach sich Zeit für sich zu nehmen, wenn man sie braucht. Dinge zu tun, die dir gut tun und nicht immer nur bequem, schnell oder angemessen sind. Menschen sind unterschiedlich, einer braucht Ruhe, der andere Sport/Bewegung, wieder jemand muss kreativ werden, um in Balance zu kommen. Denn Self Care bedeutet auch, sowohl seine Yin als auch seine Yang Anteile zu leben. Link zum Yin/Yang Artikel

 

Erwartungen und Entscheidungen
Es geht darum, seine eigenen Erwartungen auf ein nomales Maß zurückzuschrauben, im Job, in der Familie, im Bestreben etwas zu erreichen. Mit dem Ziel, sich auch mal Ruhephasen zu gönnen, um wieder zu sich selbst zu finden. Und zu sich finden können sagt schon sehr deutlich, dass man sich irgendwo auf dem Weg des Alltags in all dem Funktionieren verloren hat. Eben alles schaffen wollen, vorankommen, allen gefallen wollen, es allen recht machen, immer hilfsbereit sein undundund.

Die eigenen Erwartungen ziehen an uns mehr als es das Außen je könnte. Die Erwartungen an uns und an die Welt.

Oder wie es so schön heißt:
„The best day of your life is the one where you decide your life is your own. No apologies or excuses. No one to lean on, rely on, or blame. The gift is yours. It is an amazing journey and you alone are responsible for the quality of it. This is the day your life really begins.“
Bob Moawad

Der Tag, an dem du entscheidest, dass du Selbstverantwortung für dich, dein Leben und deine Erfahrungen übernimmst, ist der Beginn des großen Lebens, in dem du steuerst statt rumgeschupst zu werden.

Es beginnt mit der Entscheidung.

 

Energie und Gefühle
Du bist verantwortlich für die Energie, die du in den Tag bringst und in die Räume und Beziehungen, die deinen Tag begleiten. Nimmst du dir schon in der Früh Zeit für dich oder ist wieder alles andere wichtiger? Meditierst du, journallst du, machst du Atemübungen oder sonst irgendetwas, was dir hilft dich auzurichten?

Wenn du Kinder hast, weißt du, dass auch ein frühes Aufstehen nicht immer garantiert, dass du deine Dinge, wie meditieren oder journalling, erledigen kannst. Das ist zäh und kann nerven. Es gibt solche und solche Tage, aber man kann sich ausrichten, die Situation annehmen, beleuchten und sich auch eingestehen, dass man mal frustriert ist, auch das ist SelfCare. Die Gefühle da sein zu lassen, ohne sie auszuschließen, abzuwerten oder wegzuargumentieren. Kümmere Dich um dich und deine Frequenz und erlaube den Dingen an ihren Platz zu fallen.

 

Prävention und Heilung

Wer sich um sich kümmert, der überlegt auch nicht lange, ob die Akupunktur jetzt nötig ist oder der Osteopath oder Masseur, sondern gönnt sich Dinge. Sich etwas gönnen impliziert die weise Voraussicht, dass ich mich um meine eigene Energie kümmere und lieber proaktiv gesund bleibe statt erst darauf zu warten, krank zu werden, um mich dann dem Genesungsprozess hinzugeben. Heißt das, dass man gar nicht mehr krank wird? Sehr viel weniger auf jeden Fall sagt meine eigene Erfahrung.

Und Prävention meint dabei auch, Sachen zu machen, die vielleicht nicht immer bequem oder angenehm sind, aber zu wissen, dass sie mir bei meiner Ausrichtung, gesund zu bleiben, helfen, z.B. TCM Kräuter. Nein, die sind nicht wirklich lecker, ist ja auch kein Bonbon, aber sie helfen dem Körper in Balance zu bleiben. Es gibt heutzutage so viele Tools, jeder kann die finden, die ihm gut tun. Menschen hadern immer noch mit bestimmten Dienstleistungen, dass sei zu teuer, denn schließlich hat man ja „noch“ nichts, obwohl die Gesundheit unbezahlbar ist und aus meiner Sicht alles dafür getan werden sollte, dass man gesund bleibt.

Körperlich gesund zu sein ist bei all dem Wissen heute relativ einfach oder eben gerade wieder nicht, weil es zu viele Informationen gibt. Emotional und mental gesund zu bleiben ist da schon schwieriger. Immer mehr Menschen leben anonym und alleine, verharren in ihrer Einsamkeit oder wissen selber nicht mehr, wer sie sind, weil sie jeden Tag ihre Maske aufsetzen. Wenn wir beginnen, uns authentisch zu leben, dann können auch die Menschen zu uns finden, die für uns gedacht sind, die uns gut tun, mit denen wir gerne ein Stück des Weges zusammen gehen, weil es bereichernd ist für alle Beteiligten. Darunter sollten wir es gar nicht mehr machen. Menschen, die uns nicht gut tun, aus Angst vor Einsamkeit in unserem Leben zu lassen, haben nichts mit Selfcare zu tun. Welchen Kurs wolltest du schon lange mal ausprobieren? Tanzen, Schreiben, Malen? Was hält dich zurück?

 

SelfCare meint für mich auch:
– Lernen zu wollen
– neugierig zu bleiben
– zu wachsen und zu transformieren (für mich und damit auch für die nächsten Generationen und sogar die davor)
– Ruhephasen
– Kontemplation
– Reflexion über sich und die Welt
– Lesen
– Schreiben
– sich gesund ernähren
– sich genug bewegen
– mehr als genug Wasser trinken
– sich den Medien entziehen

Lebendigkeit an die erste Stelle stellen
SelfCare hat damit zu tun, sich selbst ernst und wichtig zu nehmen und die eigene Lebendigkeit an die erste Stelle zu stellen. Alles, was Dich ein Stück deiner eigenen Lebendigkeit kostet solltest du doppelt beleuchten und evaluieren. Oder anders, alles, was dich körperlich enger werden lässt, was dir die Luft nimmt, was dich zweifeln lässt, was dich nur noch funktionieren lässt, nimmt dir zwangsläufig Lebendigkeit.

Lebendigkeit bedeutet, die Energie kann frei durch dich hindurchfließen. Stellen, die sich eng anfühlen, muskulär verspannt sind oder Schmerzen im Körper, sind Engpässe, wo die Energie zum Stocken kommt und dich so deiner Lebendigkeit berauben. Wer Schmerzen hat, vermeidet bestimmte Handlungen und Haltungen und wird noch unbeweglicher und weniger lebendig. Lebendigkeit hat mit Sensitivität zu tun, also damit, Systeme und Situationen zu erfassen, auf Menschen eingehen zu können und Dinge wahrzunehmen, die nicht für jeden zugänglich sind. Die Frage ist also immer, was willst du jetzt, das geschieht?

Und ein Satz, der mich aus den sozialen Medien mal angelacht hat und mich seither begleitet:
„Frag dich nicht, was richtig ist,
sondern frag dich, was du fühlst,
hör auf zu fragen, ob du kannst,
sondern frag dich, ob du willst.“
Verfasser unbekannt

SelfCare beginnt bei Dir, wo auch sonst?

Alles ist Yin und Yang

Alles ist Yin und Yang

Yin und Yang Symbol

Alle sind wir schon mal über dieses Symbol gestolpert, der schwarze Punkt im Weißen und der weiße Punkt im Schwarzen: als Tattoo, Anhänger, Stein, auf dem Papier. Das Yin und Yang Symbol entstammt dem chinesischen Taoismus und hat sehr viele Bedeutungen.

Alles enthält den Samen des Gegenteils, obwohl es nicht wirklich Gegensätze sind, sondern Yin und Yang eher einander bedingen. Im Taoismus geht man davon aus, dass das Universum Energie, Vibration und Form ist.

„If you want to find the secrets of the universe, think in terms of energy, frequency and vibration.” Nikola Tesla

Yin und Yang ist in allem enthalten, z.B.

– die Eierschale ist Yang, das Ei innen ist Yin.

– Im Auto das Gaspedal ist Yang, die Bremse Yin.

– Die Sonnenstrahlen sind Yang, der Schatten ist Yin.

– Der Fluss ist Yang, das Meer ist Yin,.

 

Yang ist stärker, fester, heller und aktiver.

Yin ist weicher, durchlässiger, dunkler und passiver.

„All information can be translated into terms of Yang und Yin.“ Alan Watts

Im Taoismus ist die übergeordnete Kraft das Tao, der Weg. Anhänger glauben, dass wenn du dem Weg folgst, also Yin und Yang im Ausgleich sind, du dich dem Fluss des Lebens hingeben kannst ohne wesentliche Widerstände.

z.B. Sei nicht der Beste, sei du, dein eigenes Original.

Höre mehr zu und rede weniger.

Tue weniger und fühle mehr.

 

Yin und Yang im Wandel

Heutzutage ist das Yang in unserer Gesellschaft sehr präsent und als Wert stark verankert. Sei stark, setz Dir Ziele, Du musst etwas erreichen, sei besser. Wäre nicht der wirtschaftliche Erfolg der höchste Wert unserer Gesellschaft, sondern die Spiritualität, dann wären die femininen Aspekte sehr viel präsenter in allen.

Das kostbarste Gut, unsere Aufmerksamkeit, ist immer mehr ins Außen gerichtet statt ins Innen. Mehr verdienen, um mehr zu haben, um mehr zu kaufen, um gesellschaftlichen Status zu erreichen. Mehr konsumieren, sei es an Produkten oder Medien, das sind alles Dinge, die im Außen stattfinden, Dich vom Innen abwenden.

 

Maskuline und feminine Rollenverteilung

Oft wird die maskuline oder feminine Rollenverteilung gleichgesetzt mit männliche und weibliche Attribute haben, was meines Erachtens nicht stimmt.

Die ursprüngliche maskuline Rollenverteilung sah vor, dass ER die Familie vor Fressfeinden schützt. Das Ziel war klar: Überleben.

Die feminine Rollenverteilung sah vor, das SIE das Ambiente schafft und stellte nährende Aspekte in den Vordergrund. Das Ziel war es, ein Zuhause zu schaffen, um besser zu leben.

Wirtschaft als höchstes Gut meint damit, dass maskuline Werte an erste Stelle gestellt werden, so dass auch immer mehr Frauen danach streben. Nicht, weil sie unbedingt Karriere machen wollen, sondern weil gesellschaftlich der Überlebensaspekt damit an erste Stelle tritt. Es geht um Unabhängigkeit, frei entscheiden können. Und was ist daraus geworden im Sprachgebrauch: „Eine Frau steht ihren Mann.“

Wenn jemand feminin agiert wird das immer noch als schwach abgetan, zu gefühlsduselig, d.h. auch Frauen haben nur Erfolg, wenn sie maskulin agieren, also nach Macht streben und wirtschaftlichem Erfolg. Feminin ist aber nur ein anderer Aspekt im Leben, es bedeutet keinesfalls Schwäche. Im Hinduismus sind Shiva und Shakti auch bedingende Elemente. Shiva der Gott ist nichts, wenn Shakti nicht um ihn herum schlawenzelt. Sehen und gesehen werden.

 

Eine Lebensphilosophie

Yin und Yang ist so viel mehr als weibliches und männliches Prinzip, es ist eine Lebensphilosophie und eine Polarität im Leben. Letztendlich ist alles im Leben Wandel. Alles was nicht wächst, stirbt in der Natur. Yin und Yang bedingen einander und ergänzen sich, sie sind keine Gegensätze, sondern streben im Miteinander nach Harmonie und Balance.

Yin und Yang beschreiben die Urkräfte. Yin ist die abwärts gerichtete Energie, hin zum manifestieren, z.B. durch die Geburt eines neuen Menschens. Yang ist die aufwärtsgerichtete Energie, dem Streben nach Bewusstsein folgend. Beide zusammen bestimmen unsere Lebensenergie, das Chi in der TCM (traditionellen Chinesischen Medizin) oder Prana im Yoga. Als Mensch ist es unsere Aufgabe etwas ins Leben zu manifestieren und gleichzeitig noch nach Bewusstsein zu streben. Es geht also um die Verbindung von Yin und Yang in jedem Einzelnen.

Yin und Yang sind Qualitäten, die allen Menschen innewohnen und in Balance zu Harmonie und einem ausgewogenen Miteinander führen.

In unterschiedlichen Lebensphasen werden sie zu verschiedenen Anteilen gelebt. In der Naturmedizin unterscheidet man sogar Yin-Typen und Yang-Typen, die jeweils verschiedenen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind und dem entsprechend unterschiedliche Ernährungsempfehlungen erhalten.

 

Eine Übersicht von Yin und Yang

Yin bedeutet die weibliche Essenz des Seins. Die Verkörperung der Schöpfung, das Fliessen, annehmen können, wohlwollend, miteinander, die Intuition, das Bauch- und Herz-Gefühl und das Verbindende. Yin ist auch das Symbol des Mondes, eine kühlende Energie, die kreative und fühlende Seite und ein Ausgleich zum Yang.

Yin sagt „Vertraue und wirke einfach.“

Yang bedeutet die männliche Energie, die uns allen innewohnt, das Wollen, das Fokussieren, der Mut und der Antrieb, das Streben. Yang ist auch das Symbol der Sonne und die Verstandesebene.

Yang sagt „Du schaffst das.“ 

In einer Bildsprache gesprochen ist Yin der Same des Baumes, der darauf vertraut, dass er das tut, wozu er da ist, wachsen und am Ende die Wurzeln ausmacht, das erdende und nährende des Baumes. Ohne Yang wächst der Baum aber nicht, er braucht die Sonne und die Kraft, um durch die Erde zu stoßen und seiner Bestimmung zu folgen, ein Baum zu werden.

Aus Laotse Tao Te-King: Das Buch vom Sinn und Leben, Kapitel 36, übersetzt von Richard Wilhelm

„Was man zusammenziehen will,

dass muss man erst sich richtig ausdehnen lassen.

Was man schwächen will,

dass muss man erst richtig stark werden lassen.

Was man beseitigen will,

dass muss man erst richtig sich ausleben lassen.

Wo man nehmen will,

da muss man erst richtig geben.

Das heißt die geheime Erleuchtung.

Das Weiche siegt über das Harte,

Das Schwache siegt über das Starke…“

 

Eine persönliche Erfahrung

Immer mehr fühle ich mich den Yin-Qualitäten im Leben verbunden und stelle aber auch fest, dass wir beides brauchen. Das eine existiert nur durch das andere. Das Helle im Dunklen und das Dunkle im Hellen.

Yoga ist eine wundervolle Praxis, die eigene Spiritualität im Alltag zu Leben und sich seiner Yin- und Yang-Qualitäten mit zunehmender Praxis bewusst zu werden. Alles was uns bewusst ist können wir verändern.

„Du kannst nur heilen was Du fühlst“ C.G.Jung

Schwangerschaft, Geburt, Kindererziehung, aber auch Yoga und Thai Massage haben mehr Yin-Qualitäten in mein Leben gebracht und mich as Mensch „runder“ werden lassen.

Kreativität, Schreiben, Arbeit mit den Händen, in der Natur sein, klassische Musik hören, ein warmes bad nehmen und einfach Freude an den Dingen und am Schönen haben, fördern unseren Yin-Anteil.

Dinge erfolgreich abschließen, Sport, Vinyasa Yoga, Disziplin, Diskussionen fördern unsere Yang-Anteile.

Von Natur aus bzw. aufgrund meiner Lebensgeschichte bin ich mit einem starken Yang-Anteil ausgestattet, Wille, Mut, Intellekt, das Studium der BWL haben anfänglich viel Stress in meinem System erzeugt, ich fühlte mich quasi immer wie „auf dem Sprung“, wie in alten Zeiten der schnelle Sprung weg vom Tiger (flight or fight-Modus). Für mich persönlich geht es darum, immer wieder die Herzqualitäten, das Yin mehr in mein Leben einzuladen, das Zulassen, Loslassen, Spüren, um sowohl vom Verstand als auch vom Herzen her zu manifestieren.

 

FAZIT: 

Yin und Yang sind Energien, die sich gegenseitig unterstützen, schwächen, stärken und verwandeln. Yin und Yang ist überall, in allem was lebt, in allen Objekten, in der Natur.

Wuwei wie es im Tao heisst, ist die Kunst zu wissen, wann es gut ist, etwas zu tun und wann es gut ist abzuwarten.

Wir können uns bewusst werden, welchen Anteil wir derzeit mehr ausleben und dann den in uns nähren, den wir weniger ausleben.

Beobachte deinen Geist, beobachte Dich und verbinde Herz (Yin) und Verstand (Yang), um im Einklang mit Deinem Lebenszweck und dem großen Ganzen zu manifestieren.

Mein YouTube dazu: https://www.youtube.com/watch?v=lAXBxLzGu0k&t=51s

 

Quellen:

Bilder:

von canstockphoto53565650_yinyang

https://image.freepik.com/freie-ikonen/yin-yang-symbol-variante_318-50138.jpg

Photo by NASA on Unsplash

https://www.gesundheitswissen.de/tcm/yin-und-yang/

https://www.youtube.com/watch?v=6gIMVxFen_A

Laotse Tao Te-King: Das Buch vom Sinn und Leben, übersetzt von Richard Wilhelm

 

 

 

08_Aug. 2019 Newsletter: Führst Du ein großes Leben?

08_Aug. 2019 Newsletter: Führst Du ein großes Leben?

Was ist ein großes Leben für Dich? Diese Frage beschäftigt mich, begleitet mich doch mein sehnsuchtsvoller Satz „Ich will ein großes Leben leben!“ schon lange.

Ich habe dazu auch ein Video gemacht (3min. – lohnt sich schon wegen dem Sommerhut! 😉

Groß impliziert für mich dabei Lebendigkeit, Dankbarkeit, Freude im Kleinen, viel zu Lachen, Wertschätzung Deiner Selbst, der anderen und der Natur, andere inspirieren, bereichern können durch dein Sein, deine bloße Präsenz und Sinn in dem was Du tust.

Ich glaube, dass uns ein großes Leben erwartet, wenn wir uns die Mühe machen, uns selber zu verstehen, anzunehmen und auch zu wachsen. Ein großes Leben findet für mich zuerst im Innen statt, damit es sich dann im Außen manifestieren kann. Und groß ist für mich nur, wenn es die Möglichkeit gibt zu wachsen, nicht stehen zu bleiben. Alles in der Natur wächst oder es stirbt.

Für mich persönlich geht es nicht um Geld, Status, Reisen, Kontakte, sondern um die Reise nach innen.

Wenn du dir selbst ganz nah bist, dann fühlst du dich genährt und gestärkt aus Dir selbst heraus und schützt dich so vor äußeren Einflüssen und schlechten Gewohnheiten, die alle an uns ziehen. Die Kraft und Anbindung an Dein Inneres, an etwas, das größer ist als du und uns alle auf magische Weise verbindet. Yogis kennen dieses Gefühl, in Savasana und danach, oder? J

Jeder ein Individuum mit all seiner Vielseitigkeit im Meer des kollektiven Bewusstseins – was für eine Reise!

Enjoy the ride and dive deeper into yourself!

Happy summer, happy holidays!

06_Juni 2019 Newsletter: Lebst Du schon oder rennst Du noch?

06_Juni 2019 Newsletter: Lebst Du schon oder rennst Du noch?

Liebe Yogis und Wegbegleiter,

viel zu oft quälen wir uns durch den Alltag. Durch das ewige Müssen, Tun und Kämpfen statt dem Sein und Loslassen. Präsenz im Moment ist eine Übung.

Für jemanden wie mich, der sein Leben dem persönlichen Wachstum und dem Verständnis von globalen Zusammenhängen gewidmet hat, war es und ist es immer noch eine schwierige Lektion anzunehmen was ist und Akzeptanz zu üben, auch wenn es noch nicht so ist, wie ich es mir wünsche. Wie heilsam.

Gerade als alleinerziehende Mama mit kleinem Kind und Hund und dem Wunsch, sich eine Selbständigkeit aufzubauen, sind am Ende des Tages 24 Stunden einfach zu wenig. Haha. Wir haben alle die selbe Zeit, tagtäglich, wie verbringst Du sie? Nur in der Arbeit, Du musst ja? Mit dem Hin- und Herfahren der Kids, Du musst ja? Oder mit den Dingen, die Dir Freude bringen und Dein Herz hüpfen lassen? Was wäre das?

Eines der Dinge, die ich meinem Kind beibringe ist „Du musst gar nichts.“ Das kann man jetzt finden wie man will, aber es entspricht meinem Lebenskonzept und ich meine damit nicht anti-autoritär die Kinder machen lassen, was sie wollen, nein, aber eben sich bewusst entscheiden. Das können auch schon Kinder, wenn man die Optionen mit Ihnen durchspielt. Ja, auch das kostet Zeit. Ich kann mich frei entscheiden, muss aber die Konsequenzen aushalten können oder eben neu entscheiden.

Ich greife nach den Sternen und bleibe dran, gegen jedwede Herausforderungen und vor allem gegen mein Unterbewusstsein, dass mich schon mal durchs Leben schubst. Ich mache es mir zum Freund und lache der Leichtigkeit entgegen, immer wieder ein Stück mehr.

Schöpfer Deines Lebens wirst Du in dem Moment, indem Du Verantwortung für Dein Tun und Nicht-Tun übernimmst. Leichter wird es im Prozess. Ich mache mir die Mühe, mich selber kennenzulernen. Das ist nicht immer komfortabel, aber sinn- und friedensstiftend, in mir drinnen.

Und wer sein Leben selbstbestimmt kreiert und auf Impulse achtet, der braucht auch keine äußeren Einschnitte wie Dramen, Krankheiten oder „Schicksalsschläge“, um mal was anders zu machen. Und trotzdem haben wir alle unseren Dramen, das gehört zum Menschsein dazu.

Wie wäre es, wenn ich Dir jetzt sage, dass man akute Dramen schnell lösen kann und den Blickwinkel wieder weitet? Interessiert?

Mein neues Steckenpferd: THETA HEALING, eine Energiemethode, die Dramen #zack# auflöst und mich dem Wunder des Lebens und der Leichtigkeit immer wieder näher bringt. Kennenlern-Special bis Ende September.

Und zum Schluss:
Sei nicht so streng zu Dir! Hol mal Luft, lass Dinge sacken, auch wenn Du das Gefühl hast, dass sich nichts dreht und nichts vorankommt. oder alles zu viel ist. Deine Seele lernt immer weiter, auch wenn im Außen nix passiert.

In diesem Sinne, lasst uns das Leben genießen, leicht, freudvoll und lebendig!
Happy summer!
Namasté. Eure Tanja