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Ich betrachte die Menschen in all Ihren Facetten und stelle erschreckt fest, wo heutzutage Konsum die Norm ist. Konsum in mehreren Abstufungen. Konsum von Medien, Fastfood (gesund oder ungesund), Fast-information, von materiellen Gütern, Hauptsache neu, mehr und billig oder neu, mehr und ganz teuer, aber trotzdem made in China. Und das ist der recht unbewusste Konsum, um die Leere im Innen zu kaschieren. Um zu rechtfertigen, wozu man soviel Geld verdient und/oder so viel arbeitet.

Eine andere Art des Konsums ist in der spirituellen Szene zu beobachten, nicht besser oder schlechter, aber eben auch Konsum. Konsum von Bio-Lebensmitteln, vegan ist hip, Reisen, Weiterbildungen, Wissen, Entspannung. Wenn man heute in ein Yogastudio geht könnte man manchmal das Gefühl haben, es geht um etwas. Worum? Keine Ahnung, doch wieder besser, schneller, weiter zu sein. Egal was wir tun, egal was wir konsumieren, und konsumieren meint für mich eben von etwas mehr machen oder haben als uns gut tut, wir wenden den Blick ins Außen statt ins Innen.

Angst

Und warum? Weil die Menschen Angst haben nach innen zu schauen. Zu schmerzhaft könnten die Erinnerungen sein, zu groß das Feld der Veränderung, zu viele Gedanken von Nicht-gut-genug-sein, zu viele alte Kindheitswunden, die unbewusst Ihr Unwesen treiben, zu viele kollektiv verschüttete Glaubenssätze, die uns als Menschheit nicht voranschreiten lassen.

Flucht

Wer fest in der Matrix hängt und auf die eine oder andere Art konsumiert statt mehr zu reflektieren, bewegt sich nicht vom Fleck. Auch Verreisen ist eine Form des Konsums, auch wenn es eine schöne ist, mit dem angenehmen Nebeneffekt der Geistdehnung und des Perspektivenwechsels. Wir flüchten letztendlich vor uns selber.

Innere Arbeit

Die innere Arbeit ist wesentlich, um langfristig mehr Leichtigkeit, Sinn und Freude im Leben zu finden, das glaube ich. Alles was wir im Außen brauchen, um uns ausgeglichen zu fühlen, kann uns im nächsten Moment schon weggenommen werden. Die Schätze, die wir im Innen heben, den Raum, den wir in uns schaffen, sauber halten und nähren, der bleibt uns bis die Reise hier zu Ende ist.

Dramen und Veränderung
Diese Woche kam mal wieder die geballte Ladung an Altlasten auf mich zu. Ein Drama jagt das nächste, insbesondere Kindheitsmuster, wenn die manisch-depressive Mutter wieder mit Schuldzuweisungen kommt und Du feststellst, was das für eine emotionale Belastung ist, was da für eine unbewusste Manipulation dahinter steht.

Das Interessante und Neue daran: Ich habe inzwischen einen Ort in mir gefunden, der es mir ermöglicht, die Dramen zu beobachten, ohne immer gleich einzusteigen. Ich bleibe klar, mehr oder weniger mitfühlend, je nach Veränderungsbereitschaft und auf mich fokussiert. Was möchte ich jetzt, das passiert? Ich feiere mein Leben, ich bin dankbar, ich bin meinem Ziel ein Stück näher! „Ich bin gelassen und ruhig, egal was kommt und geht.“ Und es fühlt sich großartig an. So frei! So wild! So lebendig! Theta Healing scheint zu wirken und die ganzen anderen Dinge, die ich tue. Möchtest Du mehr erfahren? 🙂 Schreib mir.