Aha! Interessant! So geht es auch. Gleichmut entwickeln in allen möglichen Lebenslagen, das sollte das Ziel aus meiner Sicht sein. Gleichmut bedeutet hierbei nicht, dass einem alles egal ist, sondern dass man die Dramen wahrnimmt und benennt, aber eben nicht aus der Tiefe eines Verhaltensmusters heraus reagiert.

Ist das überhaupt möglich? Ich denke ja! Klappt das immer? Mit Sicherheit nicht, es ist ein Prozess. Der Prozess des Gewahrwerdens, sich Bewusstmachens und des Veränderungswillens. Denn sein wir doch mal ehrlich, es lebt sich auch herrlich ohne Bewusstmachung, ist sogar meist viel einfacher die Augen zu schließen und wie die drei Affen nichts zu sehen, nichts zu hören und nichts zu sagen.

Viele Menschen leben in Ihrer Komfortzone, das was sie kennen, das was sie sich erarbeitet haben. Veränderungen fallen oft schwer, weil sie eben aus der Komfortzone herausführen, ins Ungewisse. Woher weiß ich denn, dass es dann besser wird? Tja, schwierig. Woher weiß man denn, dass es nicht besser wird? Ich persönlich folge lieber meinem Herzen statt gesellschaftlichen Regeln, auch ohne zu wissen, wo es mich hinführt oder ob es besser wird. Was ist denn überhaupt besser?

“There is freedom waiting for you,
On the breezes of the sky,
And you ask „What if I fall?“
Oh but my darling,
What if you fly?”
― Erin Hanson